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Begriffe der Produktion von A-Z
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Beitrag von Administrator » 12. Jun 2020, 09:34

Begriffe der industriellen Produktion

  • XYZ-Analyse

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XYZ-Analyse

Beitrag von Administrator » 12. Jun 2020, 09:34

Die XYZ-Analyse ist eine Teileklassifizierung nach Verbrauchsschwankungen. Sie wird durchgeführt mit dem Ziel, gut disponierbare Artikel mit hoher Prognostizierbarkeit zu identifizieren. Diese Information kann zum Beispiel genutzt werden, um Lagerbestände von gut prognostizierbaren Artikeln mit hohem Wert zu reduzieren oder Sicherheitsbestände gemäß ihrer Notwendigkeit neu einzustellen. 

Die Zuteilung der Teile in die X/Y/Z-Klasse basiert auf dem Variationskoeffizienten (VK). Dieser errechnet sich aus dem Mittelwert des Verbrauchs geteilt durch die Standardabweichung. 

Für die Festlegung der Klasse werden oft folgende Grenzen verwendet:

  • X-Teile: VK = 0% bis 25%
    konstanter, gleichbleibender Verbrauch; gelegentliche Schwankungen um ein konstantes Niveau; zukünftiger Absatz gut prognostizierbar
  • Y-Teile: VK >= 25% bis 50%
    weder konstanter noch sporadischer Verbrauch; häufig trendförmiger oder saisonal schwankender Verlauf
  • Z-Teile: VK >= 50%
    unregelmäßiger, sporadischer Verbrauch; oft Periode mit Verbrauch "0"; zukünftiger Absatz oft schwer prognostizierbar
Die Klassifizierung eines Teils in die Z-Klasse bedeutet nicht zwangsweise, dass Z-Teile schwer prognostizierbar sind. Z-Teile können zum Beispiel aufgrund eines bekannten saisonalen Verhaltens prognostizierbar sein. Eine Alternative zur Klassifizierung mit dem Variationskoeffizienten, die solche planbaren Effekte berücksichtigt, ist die Berechnung über den Schwankungskoeffizienten (SK).